!!!   ABSAGE DES STADTTEILFESTES   !!!

aufgrund einer Unwetterwarnung und nach Rücksprache mit der Feuerwehr, um eine Einschätzung zu gewinnen, ist die Entscheidung gefallen, die Veranstaltung aufgrund der erwarteten Gewitter und der Starkregenvorhersage abzusagen.

 

 

Kommentar Dennis Finnern

Festleitung der Veranstaltung am 25.06.2016

 

Liebe Anwohner,

ich muss leider heute auf diesem Wege mit Ihnen in Kontakt treten, auch wenn ich Sie lieber auf der Bühne als unsere Gäste beim Stadtteilfest „der Stadtteil rückt zusammen 2.0“ begrüßt hätte.

Bereits beim Aufbau waren zum Teil nicht unerhebliche Regenmengen heruntergekommen und in der Zeit, als die Bühne aufgebaut wurde, begann ein Gewitter. Die Arbeiten mussten unterbrochen werden, um die bereits seit 6 Uhr auf dem Gelände befindlichen Helfer nicht zu gefährden. Die amtlichen Warnungen vor Gewitter und Starkregen zeigten, dass sich die Lage im weiteren Verlauf nicht verbessern würde. Nach den schlimmen Vorfällen in ganz Deutschland, bei denen Menschen zu Schaden kamen oder gar getötet wurden durch starke Winde, Überflutungen und natürlich Blitzeinschläge wie bei „Rock am Ring“, fiel es mir sehr schwer, aber ich hatte keine andere Wahl, als die Entscheidung  zu treffen das Fest abzubrechen. Der Vernunft ist Rechnung zu tragen, da nur so die Mitarbeiter der Projekte und die Gäste zu schützen waren. Wir hoffen sehr, dass sie diese Entscheidung als solche akzeptieren können.

Trotzdem möchte ich heute hier die Gelegenheit nutzen, um Ihnen als Anwohnern noch mal kurz das Besondere dieses Festes aufzuzeigen, auch wenn es nicht stattgefunden hat. Ich hoffe es berührt Sie und führt dazu, dass Sie mit uns in freundschaftlichen Dialog kommen oder bleiben.

Auch in diesem Jahr war es mir eine Ehre für die Festleitung und Koordination von mehr als 60 Projekten aus 3 Stadtteilen in 9 Monaten Vorbereitungen da zu sein, die zusätzlich zu meiner Arbeitszeit knapp 600 Stunden umfassten. Zusätzlich waren mehrere hundert Mitarbeiter und Helfer aus den Projekten für die Vorbereitung dieses Festes beteiligt, die Stunde um Stunde tolle kostenlose Spiele und Mitmachaktionen, einen speziellen Spielbereich für Kinder unter 3 Jahren, ein hervorragendes Bühnenprogramm und eine besondere Zeichensetzung für Freundschaft anbieten wollten.

Wir alle sind sicher mindestens so enttäuscht wie Sie, dass diese vielen, vielen Mitarbeiter, diese vielen aufgebrachten Gelder und Stunden nicht dazu führten mit Ihnen als Gästen einen schönen und besonderen Nachmittag verbringen zu können.

Sicher haben Sie daher Verständnis dafür, dass die unglaublich aufwändige Logistik und die Finanzmittel, die aufgewendet werden müssen, auch bei einer Festabsage dafür sorgen, dass wir leider keinen Ersatztermin mal eben so gestalten können.

Der Stadtteil rückt zusammen, so kann ich für mich deutlich machen, auch wenn ich weiß, dass es vielen Projekten genauso ging, war eine Aussage aus Überzeugung. Der Hamburger Norden hat viel zu bieten und wir wollten uns bei Ihnen vorstellen, um Ihnen zu zeigen, dass wir viele Anlaufstellen für Groß und Klein für die unterschiedlichsten Lebenslagen haben und gern mit Ihnen in guter Nachbarschaft leben möchten. Nun ist es so, dass der Stadtteil sich aufgrund politischer Überlegungen verändern soll. Diese neuen Nachbarn, beispielsweise in der geplanten Baumaßnahme am Rehagen, die bald zu erwarten sind, haben alles hinter sich gelassen. Nach meist sehr beschwerlichen und traumatisierenden Wegen in unser Land sind sie nun hier weit weg ihrer Heimat, mit großen Verlusten, mit Ängsten und fern von ihren Familien, Freunden und Nachbarn. Es sind Menschen, die wie sie und ich das Recht haben auf unversehrtes Leben. Für ein glückliches Leben ist es wichtig, auch einmal ein Lächeln zu bekommen. Daher bitte ich Sie, auch wenn Sie politische und organisatorische Vorbehalte gegen das Vorhaben haben sollten, was in einer Demokratie auch völlig legitim ist , haben Sie bitte keine Vorbehalte den Menschen gegenüber, sondern haben Sie unser Motto im Kopf, was wir Ihnen gern mit einer Button- Aktion bei unserem Fest vorgestellt hätten. „Freundschaft braucht Begegnung“ – und Hass braucht nur Vorurteile. Ich lebe lieber in einer Welt, in der ich die Menschen, die ich mag oder auch nicht mag, möglichst vorher gern kennenlernen möchte.

Die Wohnsiedlung Tegelsbarg und ihr Umfeld, in der auch ich in den Achtzigern als Kind lebte, hat viel hinter sich, aber auch viele tolle Menschen, die viel bewirkt haben. Wenn Sie sich für eine bessere Welt engagieren wollen, sprechen Sie Hilfsorganisationen an, spenden Sie überlegt oder engagieren Sie sich ehrenamtlich und Sie werden mehr zurückbekommen als Sie sich heute ausmalen können.

 

Ich möchte Sie nun herzlichst einladen sich auf dieser Internetseite anzuschauen, wer geholfen hat und die Einrichtungen, die Sie interessant finden, doch einfach mal aufzusuchen und Kontakt aufzunehmen. Lernen Sie uns kennen, nutzen Sie die Netzwerke, die es in Ihrer Stadt gibt und treten Sie mit uns in den Dialog.

Wir wollten Ihnen allen einen schönen Nachmittag gestalten, dieses Idee ist uns leider im Regen „abgesoffen“, aber ich möchte es nicht ungenutzt lassen, den Hunderten Helfern aus den vielen Projekten, die größtenteils ehrenamtliche Arbeiten außerhalb eines bezahlten Rahmen geleistet haben, um eben aus diesem Fest etwas Besonderes zu machen, aus tiefstem Herzen danken. Eine tolle Zusammenarbeit mit den vielen Teams und viele tolle Rückmeldungen aus dem Stadtteil wird mir in Erinnerung bleiben und ich wünsche Ihnen und euch weiterhin alles Gute und

verbleibe mit besten Grüßen

 

Dennis Finnern

Standort:

Bauspielplatz Tegelsbarg

Högenredder ohne Nummer

in der Parkanlage

Norbert-Schmid-Platz

 

Tel.: 040-6062655

Fax: 040-60298522 (NEU!)

 

E-Mail:

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Postanschrift :

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Tegelsbarg 12

22399 Hamburg

 

Öffnungszeiten :

Mo-Fr von 13:00-19:00

Seit: 01.01.2015

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